Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Pressekonferenz VU-Statistik 2021
Verkehrsunfallstatistik 2021
Am 14. März 2022 stellten Polizeipräsident Thomas Kubera und Polizeidirektor Jörg Heun, stellvertretender Leiter Direktion Verkehr, die Verkehrsunfallstatistik 2021 vor.

Am Montag, 14. März 2022, stellten Polizeipräsident Thomas Kubera und der stellvertretende Leiter der Direktion Verkehr, Polizeidirektor Jörg Heun, die Verkehrsunfallbilanz 2021 vor.

 

Auf Hamms Straßen wurden im vergangenen Jahr weniger Verunglückte (leicht-/schwerverletzte Personen und Verstorbene) bei Verkehrsunfällen in allen Altersgruppen registriert - insgesamt ein Minus von 4,9 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2017 sank die Zahl sogar um 20,08 Prozent und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 621 Verunglückten den niedrigsten Wert dar.

Leider wurden im Jahr 2021 auch vier Menschen durch Verkehrsunfälle getötet, eine Person mehr als im Vorjahr 2020.

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle stieg leicht um 4,42 Prozent und stellt dennoch im 5-Jahres-Vergleich mit 5.670 Verkehrsunfällen den zweitniedrigsten Wert nach 2020 dar.

Verkehrsunfälle geschehen nicht einfach nur. Menschen werden verletzt oder getötet, weil Regeln missachtet werden. Daher sanktioniert die Hammer Polizei die Regelverstöße, um Menschen zu schützen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen:  

in 2021 in 29.623 Fällen. Im Schnitt jeden Tag 81 mal, nahezu alle 15 Minuten.

Die Anzahl der verunglückten Radfahrenden ist im Trend deutlich rückläufig. Sie sank im Vergleich zum Jahr 2020 um 22,33 Prozent und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 160 Verunglückten den niedrigsten Wert dar.

Die Zahl der verunglückten Pedelecfahrenden ist zunehmend und stellt trotz einer Reduzierung von 12,28 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020 mit 50 den vierthöchsten Wert im 5-Jahres-Vergleich dar.

Die Anzahl der verunglückten Kinder ist im Trend langfristig deutlich rückläufig. Sie sank im Vergleich zum Jahr 2020 um 29,03 Prozent bzw. im Vergleich zum Jahr 2017 um 40,54 Prozent und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 44 verunglückten Kindern den niedrigsten Wert dar. Die Anzahl der verunglückten radfahrenden Kinder sank im Vergleich zum Jahr 2020 sogar um 53,85 Prozent auf 12.

Die Anzahl der verunglückten jungen Erwachsenen ist ebenfalls deutlich rückläufig. Sie sank im Vergleich zum Jahr 2020 um 7,96 Prozent und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 104 den niedrigsten Wert dar.

Auch die Anzahl der verunglückten Erwachsenen sank im Vergleich zum Jahr 2020 um 2,81 Prozent und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 346 den niedrigsten Wert dar.

Die Anzahl der verunglückten Senioren ist ebenfalls rückläufig und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 84 den niedrigsten Wert dar.

2021 kam es in Hamm zu 21 verbotenen Kraftfahrzeugrennen - eine Zunahme von 6 Fällen im Vergleich zu 2020.

Die Anzahl der festgestellten Verstöße wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss lag bei 139. Bei stetigem Kontrolldruck stieg die Zahl der festgestellten Fahrten unter Drogeneinfluss auf 202.

Neben den repressiven Maßnahmen setzt die Polizei Hamm auch weiterhin auf die zielgruppenorientierte Präventionsarbeit, wie die Bekämpfung von Radfahrunfällen oder verschiedene Aktionen an den Hammer Schulen (Radfahrausbildung, K.i.d.S.-Projekt, Tempo-30-Aktionen, Hammer TÜF, Crash Kurs oder die Präventionspuppenbühne). Mit VR-Brillen wird mittlerweile auch modernste Technik in der Präventionsarbeit erfolgreich eingesetzt.

Die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten ist rückläufig. Sie sank im Vergleich zum Jahr 2020 um 7,36 Prozent und stellt im 5-Jahres-Vergleich mit 1171 den niedrigsten Wert dar. Die Aufklärungsquote lag bei 43,04 Prozent.

Die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten mit Verletzten ist rückläufig. 2021 wurden mit 40 Vorfällen 17 weniger registriert, was im 5-Jahres-Vergleich den niedrigsten Wert darstellt. Zwei von drei Unfallfluchten mit Verletzten wurden aufgeklärt.

 

Die vollständige Präsentation der Verkehrsunfallstatistik 2021 finden sie auf dieser Seite.

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110