Operative Fallanalyse
Die Operative Fallanalyse
Die Fallanalyse ist ein kriminalistisches Werkzeug, mit dessen Hilfe ermittlungsunterstützende Hinweise erarbeitet werden.

Bei Tötungs- und sexuellen Gewaltdelikten sowie anderen geeigneten Straftaten von besonderer Bedeutung wird das Fallverständnis auf der Grundlage objektiver Daten und möglichst umfassender Informationen zum Opfer vertieft. Im Rahmen der Durchführung der Fallanalyse können aufbauend auf der Tathergangsanalyse fallspezifische Aussagen getroffen, die Motive bewertet und ggf. Aussagen zum Täter abgeleitet werden. Die Ergebnisse der Fallanalyse sind dazu bestimmt, Ermittlungsrichtungen zu priorisieren.

Die Fallanalyse ist also in ihrem Wesen ein kriminalistisches Instrument mit starker systematisch-analytischer Ausrichtung, mit dessen Hilfe Erkenntnisse generiert werden sollen, die in die kriminalistische Praxis transferiert werden können. Die Fallanalyse erfordert damit im Sinne ihrer Zielstellung neben einer inhaltlich-analytischen Kompetenz auch eine ausgeprägte Beratungskompetenz.

Weitere
Informationen
  • Das Profiler-Team des LKA NRW besteht aus elf Kolleginnen und Kollegen. Zusammen bilden sie das Sachgebiet der „Operativen Fallanalyse“ (OFA). Seit 20 Jahren unterstützen Sie die Kreispolizeibehörden bei ihren Ermittlungen. Wer sie sind, was sie können und wo sie zum Einsatz kommen.
    Fachexpertise seit 20 Jahren: Die LKA-Profiler beraten und begleiten die Kreispolizeibehörden bei schwierigen Ermittlungen. Wie genau, verrät Chef Andreas Müller im Gespräch.
    Das LKA NRW richtet derzeit die „Cold Cases“ Datenbank ein. Knapp 1000 ungeklärte Mordfälle aus NRW sollen in der "Cold-Cases-Datenbank" noch einmal analysiert und systematisch abgearbeitet werden.
Cold Cases
BAO eingerichtet
"Cold Case"
Der Fall Claudia Ruf
Vor 23 Jahren wurde die elfjährige Claudia Ruf aus Hemmerden ermordet. Die Ermittler setzen nun auf einen neuen Massengentest. Er könnte auch in hunderten anderen Mordfällen neue Erkenntnisse liefern.
KK11
in Münster
Hinter gediegener Bürgerlichkeit lauern Mord und Totschlag. Für deutsche Fernsehkrimis bietet die Universitätsstadt Münster eine perfekte Kulisse. Lebenskünstler „Wilsberg“, der rund um den Prinzipalmarkt dubiosen Fällen nachspürt, oder Thiel und Börne, die als seltsames Duo im „Tatort“ Mordfälle aufklären, erzielen höchste Einschaltquoten. Wie ermittelt bei diesen Voraussetzungen eigentlich Kriminalhauptkommissarin Julika Böhlendorf? Ist das wahre Krimileben im Westfälischen bisweilen auch so absurd, wie von den Schauspielern dargestellt? Oder gar staubtrocken? Wir begeben uns auf Spurensuche im Münsteraner KK11. Erst wenige Stunden vor unserem Eintreffen hat eine von Julika Böhlendorf geleitete Mordkommission (MK) zwei Tatverdächtige festgenommen.
In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110